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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Bankerboni

Bielefeld (ots)

Banker haben einen schlechten Ruf. Wohl bei jeder anderen Branche käme es zu einem Aufstand, würde die Politik derart das Gehaltsgefüge reglementieren, wie das jetzt bei Europas Banken geschieht. Doch weil die Geldinstitute die Wirtschaft erst durch Zockerei in die Krise führten und sich dann vom Steuerzahler retten zu ließen, müssen sie jetzt solche Eingriffe dulden. Ob die Beschränkung von Zusatzzahlungen auf die Höhe des normalen Gehalts tatsächlich hilft, ist fraglich. Schließlich genügt es, das Grundgehalt zu erhöhen - schon ist dem Wortlaut der EU-Bestimmung Genüge getan. Zwar gibt die andere Gehaltsstruktur keinen zusätzlichen Anreiz zum Zocken. Druck gibt es trotzdem - etwa von Aktionären, Medien oder Analysten. Immerhin gibt die Maßnahme Bankern und ihren Aufsichtsräten die Chance, erneut über die Höhe von Spitzengehältern nachzudenken. Sie sollten in einem vernünftigen Verhältnis zum Durchschnittslohn der Belegschaft stehen. Das Nachdenken muss nicht auf Banken beschränkt bleiben. Manager, die für Spitzengehälter schlechte Arbeit abliefern, gibt es auch in anderen Branchen.

Pressekontakt:

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Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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