Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Teenagermorden in Bodenfelde

Bielefeld (ots) - Der Mord an den Teenagern aus Bodenfelde erinnert auf erschreckende Weise daran, wie schnell unser Leben aus den Fugen geraten kann. Es gab keine Vorbeziehung zwischen dem Mörder und seinen Opfern. Jedes Kind, jeder Jugendliche hätte sein unschuldiges Ziel sein können. Zur falschen Zeit am falschen Ort - vielleicht hat allein das Tobias und Nina das Leben gekostet? Natürlich glaubt jeder, dass ein solches Schicksal sein Kind nicht ereilen kann. Auch die Menschen in Bodenfelde haben fest daran geglaubt. Bis Sonntag. Ein Verbrechen, ein Unfall mit dem Fahrrad, eine schlimme Krankheit: Der Tod kann unsere Kinder jederzeit ereilen, und vielleicht bleibt nicht einmal die Zeit, Abschied zu nehmen. Eine Fünf in Mathe? Das Kinderzimmer ein Saustall? Die neue Winterjacke schon jetzt eingerissen? Nehmen Sie's locker! Das geht leichter als gedacht, wenn man erst einmal über den Tellerrand blickt und sich die Sorgen anderer vergegenwärtigt. Echte Sorgen, vor denen das, was wir oft allzu schnell als Problem bezeichnen, schamvoll verblasst.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: