Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Staatshilfen für Fluggesellschaften:

Bielefeld (ots) - Nein, der Staat darf nicht für alles herangezogen werden. Das gilt vor allem auch für die jetzt bereits zwischen den Zeilen angekündigten Forderungen der Fluggesellschaften nach finanzieller Unterstützung. Keine Frage, die Airlines sind ebenso wie die Flughäfen arg gebeutelt. Doch ein Grund, nach Subventionen zu rufen, ist das sicher nicht. Denn dann müssten auch alle von den Flugausfällen betroffenen kleineren Betriebe mit Finanzspritzen bedacht werden. Und was ist mit den Privatreisenden, die auf eigene Kosten über Umwege nach Hause gereist sind oder ihren Urlaub in Hotels verlängern mussten? Allerdings ist in diesem Fall die Politik in Person des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle selbst Schuld, wenn nach staatlicher Hilfe gerufen wird. Der Liberale hatte eine stattliche Hilfe nicht ausgeschlossen, falls die Sperrung des Luftraums länger andauere. Das gleicht schon einer Aufforderung an die Fluggesellschaften. Die aber pochen seit Tagen auf ihre Eigenverantwortlichkeit, wenn es ums Fliegen geht. Diese Verantwortung müssen sie auch in Sachen Geschäftsrisiko tragen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: