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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Finanzkrise bei Arminia Bielefeld

Bielefeld (ots)

Finanzchef Heinz Anders und Aufsichtsratsboss
Norbert Leo-poldseder haben es bestätigt: Arminias Finanzlage ist 
dramatisch. Spätestens jetzt ist klar geworden, dass der Aufstieg in 
die 1. Liga ein Muss ist. Nur so können Gelder generiert werden, die 
den DSC aus seiner desaströsen Situation befreien. Misslingt dieses 
Vorhaben, bleibt nur, in der 2. Liga ganz neu anzufangen. 
Leistungsträger müssten verkauft und eine neue Mannschaft aufgebaut 
werden. Es dürfte Jahre dauern, bis Arminia wieder um den Aufstieg 
mitspielen könnte - wenn überhaupt. Denn auch der Weg in die andere 
Richtung ist möglich. Wie es ist, aus dem Profifußball in die 
Amateurklassen durchgereicht zu werden, hat Arminia schon erlebt. Das
braucht niemand ein weiteres Mal. Doch die Lage ist so ernst, dass 
nichtmal das ausgeschlossen werden kann.
Arminia dreht und dreht, doch (fast) alle Geldhähne sind zu. Die 
jüngste Finanzspritze des Klinikums Bielefeld bezeichnen Insider als 
Notkredit der öffentlichen Hand. Gern würde Arminia noch Profis 
abgeben, um an Geld zu gelangen. In Deutschland ist das seit dem 1. 
Februar nicht mehr möglich, andere Spielermärkte sind aber noch 
offen. Arminia prüft, was noch geht.
Die potenziellen Retter sind bekannt, Schüco und Co. halten sich mit 
Hilfsmaßnahmen aber zurück. Gestern teilte der DSC mit, dass die 
Gespräche mit der Wirtschaft laufen. Als nächster Schritt werde das 
Gesamtkonzept erarbeitet. Ein Einstieg ist jedoch nach wie vor erst 
zur neuen Saison angedacht.
Dass Arminia Unterstützung selten dringender nötig hatte als jetzt, 
könnte vielleicht zu einem Umdenken führen. Andernfalls sähe es so 
aus, als ließen die Unternehmer den DSC am langen Arm verhungern.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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