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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Doppelabitur

    Bielefeld (ots) - Die Vereinigung der Korrekturfachlehrer in Nordrhein-Westfalen ist ein kleiner Zusammenschluss, der vermutlich nie die großen Lehrerverbände und Interessengruppen im Bildungsbereich ablösen wird. Das liegt daran, dass diese Gruppe zwischen Kollegen mit Hunderten von Klassenarbeiten und solchen mit weniger Korrekturaufgaben unterscheidet. Erbhöfe und Privilegien zu hinterfragen ist heikel, ganz besonders in der Schulpolitik. Und genau da hört der Spaß auch bei der Frage nach dem Doppelabitur 2013 auf. Wenn NRW die Abiturienten des neunjährigen Gymnasiums nicht einige Wochen früher zur Entlastung der Turbo-Abiturienten prüft, dann gibt es dafür nur einen Grund: Schulen und Lehrer sollen geschont werden, das Wohl der Schüler spielt auf den Düsseldorfer Planungsetagen keine Rolle. Auch Schulleiter legen sich ungern mit ihrem Kollegium an. Eltern und Schüler kommen und gehen, die harten Brocken im Lehrerzimmer bleiben. Ähnlich geht es Ministerin Sommer im Umgang mit den großen Verbänden - oder in deren Umgang mit ihr?

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