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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Konjunktur

    Bielefeld (ots) - Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. So erfreulich der leichte Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindexes ist, ein Grund zum Jubel über ein nun nahendes Ende der Wirtschaftskrise lässt sich daraus nicht ableiten. Noch nicht. Auch die Experten sprechen erst ab drei Anstiegen des Konjunkturbarometers in Folge von einer Trendwende. Hinzu kommt, dass der ifo-Index mit seinem Blick in die Zukunft nur die halbe Wahrheit spiegelt. Zur anderen Hälfte gehört die aktuelle Lage. Und da sieht es momentan abgesehen von Firmenkonjunkturen nicht gut aus. Zahlreiche Beschäftigte arbeiten kurz. Bis zum Herbst dürfte die Zahl der Arbeitslosen steigen, europaweit. Und dennoch: Es gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, das ebenfalls die Konjunkturerwartungen misst, einen Anstieg seines Indexes gemeldet, auch das ein Hoffnungsschimmer. Wie lange die »Durststrecke« anhält, kann heute niemand mit Gewissheit vorhersagen. Das Warten auf den Konjunktursommer dauert an.

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