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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zu Kinderpornografie

    Bielefeld (ots) - Mit einer Reihe von Gesetzesänderungen sollen Kinder in Deutschland besser geschützt werden. Die vom Bundeskabinett in dieser Woche auf den Weg gebrachten Neuerungen sind gut und wichtig. Um Pädophilen das Handwerk zu legen, reichen solche Maßnahmen aber nicht aus. Die jetzt bekannt gewordenen Tauschaktionen von Bildern mit Kinderpornografie über Mobiltelefone machen deutlich, dass es kaum Mittel und Wege gibt, um solch perversen Gelüsten ein für alle mal Einhalt zu gebieten. Die Täter finden immer neue Schlupflöcher, um die widerwärtigen Fotos kursieren zu lassen. Selbst die immer besser werdende Kontrolle des Internets hält die pädophilen Kreise keineswegs davon ab, sich über dieses Medium zu verbinden. Zu groß sind die technischen Möglichkeiten, die die elektronische Datenwelt bietet. Dazu gehören auch die Fotohandys und die Verbreitung der Bilder per MMS. Hier muss schon Kommissar Zufall mitspielen, um eine solche Tauschbörse auffliegen zu lassen und die Kinderschänder zu fassen. Ja, Kinderschänder sind auch die, die sich die Bilder ansehen und weiterschicken. Denn hinter jedem Foto steckt ein Schicksal. Jedes dieser Fotos belegt die Misshandlung eines Kindes - körperlich und seelisch. Allein aus diesem Grund dürfen die Ermittler nicht müde werden, diesen Triebtätern das Handwerk zu legen.

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