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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) kommentiert:

Bielefeld (ots) - Vorteil Barack Obama: Der Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten hat mit seiner Rede in Denver ohne Zweifel gegen seinen Kontrahenten von den Republikanern gepunktet. Doch zusammengezählt wird erst im November, und man darf gespannt sein, wie John McCain in der kommenden Woche beim Parteitag der Republikaner nachziehen wird. Die Berufung einer Frau als Vize ist kein schlechter Schachzug, denkt man an die enttäuschten Anhänger Hillary Clintons. Neue Jobs, weniger Steuern, mehr Umweltschutz und das Ende der Abhängigkeit der USA vom Öl aus dem Nahen Osten binnen zehn Jahren. Das sind vollmundige Versprechen. Es wird nicht leicht für Obama, diese auch einzulösen, sollte er ins Weiße Haus einziehen. Doch es bleibt zu wünschen, dass die Amerikaner den Mut haben werden, Obamas Traum zu erfüllen. Nach den acht Bush-Jahren sollten sie keinen Präsidenten wählen, der viel mit Bush gemeinsam hat. Sie sollten die hoffnungsvolle Zukunft der USA wählen - mit einem Afroamerikaner, der schon jetzt viel dazu beigetragen hat, die Rassendiskriminierung endgültig zu überwinden. Es wird Zeit, dass Martin Luther Kings Traum in Erfüllung geht. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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