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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Michael Vesper

Bielefeld (ots) - Natürlich kann man das Verbot rechtsradikaler Seiten in Deutschland nicht mit dem Verbot des Auftritts im Internet von Amnesty International in China gleichsetzen. Das hat Michael Vesper, deutscher Ober-Olympionike mit Bielefelder Vergangenheit, aber nicht getan. Dennoch darf seine Wortwahl so kurz vor den Spielen, so kurz nach den Tibet-Diskussionen, so kurz nach der eingestandenen Naivität des Internationalen Olympischen Komitees im Umgang mit den kommunistischen Machthabern des Riesenreichs als besonders klarer Fehlstart des Deutschen Olympischen Sportbundes in Peking bezeichnet werden. Hoffentlich hat der sportliche Außenminister aus der öffentlichen verbalen Watsche gelernt. Denn nicht nur wegen der besonderen chinesischen Problematik sondern auch weil die Spiele 2008 der erste Auftritt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf der Weltbühne sind, steht die fusionierte nationale Sportbewegung unter der neuen Führung besonders im Fokus. Der DOSB hat sich den olympischen Idealen verschrieben. Dazu gehört auch ganz stark der Aspekt der Freiheit. Daran sollte sich in China aber nicht nur Michael Vesper erinnern. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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