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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum EU-Abkommen mit Russland

Bielefeld (ots)

Die Europäische Union deckt bisher 44 Prozent
ihres Gas- und 27 Prozent ihres Rohölverbrauchs in Russland. Diese 
Zahlen allein verdeutlichen, weshalb die Sicherheit der 
Energieversorgung für die EU der strategisch wichtigste Punkt in den 
Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen sein wird, das 
außerdem Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, Menschenrechte und 
politische Zusammenarbeit umfassen soll. Man darf erwarten, dass der 
Kreml in den Verhandlungen alles daran setzen wird, noch mehr 
Einfluss auf dem europäischen Gasmarkt und damit auf die 
Preisgestaltung zu bekommen.
 Russland strebt darüber hinaus einen besseren Marktzugang auch für 
andere Produkte nach Europa an. Visa-freies Reisen für seine Bürger 
sowie ein engerer Austausch in Wissenschaft und Bildung stehen weiter
auf der Wunschliste der Russen. In Sachen Menschenrechte wird von 
Russland wenig Gesprächsbereitschaft erwartet.
Wie schwierig die Gespräche mit Moskau sein werden, zeigt die 
weiterhin gespaltene Haltung der EU-Staaten. Während etwa Paris und 
Berlin eine gute Zusammenarbeit mit Moskau anstreben, drängen die 
neuen osteuropäischen Mitglieder auf einen harten Kurs gegenüber 
Russland, aus dessen Einflussbereich sie sich erst nach den 
Zusammenbruch der Sowjetunion lösen konnten.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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