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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Libanon

Bielefeld (ots)

Es soll wieder Krieg geben im Libanon. Wie so
oft, wenn sich Konflikte anbahnen, kann die Welt wiederum nur 
zusehen, wie die Kräfte der Unvernunft unaufhaltsam aufeinander 
zusteuern und die Konfrontation suchen.
Längst ist der erste Schuss gefallen, gehen die Appelle auch aus 
Berlin im Schlachtgeschrei unter. Es ist bitter, hinnehmen zu müssen,
dass im Nahen Osten einflussreichere und näherstehende Mächte, etwa 
Saudi Arabien und Jordanien, gleichfalls nichts erreichen können.
Interessierte Kreise versuchen unterdessen, die USA als 
Lieblingsbösewicht für den schiitisch-sunnitischen Bruderzwist 
haftbar zu machen. Das saudische Königshaus soll Anfang der Woche 
geheime Gespräche mit Abgesandten des Iran geführt haben. Dabei habe 
Teheran angeboten, so wird gestreut, man könne zu einem bestimmten 
Preis den Streit zwischen den säkularen Kräften und der schiitischen 
Hisbollah schlichten.
 Auf dem orientalischen Basar der Diplomaten wird dafür verlangt, die
USA vom Widerstand gegen Teherans Atomprogram abzubringen. Frei 
übersetzt: Lasst uns die iranische Bombe in Ruhe bauen und Syrien 
hört auf, im Zedernstaat zu zündeln.
 Die Lage ist verfahren. Mit den Mitteln westlicher Pendel- und 
Reisediplomatie ist jedenfalls nichts mehr zu retten. Nur die 
Bürgerkriegsparteien selbst können jetzt noch das Blatt wenden, wenn 
sie nur wollten!

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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