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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Schuldenabbau

Bielefeld (ots)

Der Anspruch ist hoch, der Titel noch
anspruchsvoller. Der Goldene Schnitt könnte künftig zur Maßgabe für 
den Einstieg in den Ausstieg aus dem Schuldenstaat werden. Eine  in 
jeder Beziehung blendende Idee.
Es ist gut, dass über das hehre Ziel ausgeglichener Haushalt hinaus 
gedacht wird. Natürlich muss nach dem hoffentlich 2010 oder 2011 
erreichten Ende der Neuverschuldung auch zurückgezahlt werden - und 
zwar kräftig. Dem Staat ergeht es da nicht anders als jedem 
Kleinkredit-Nehmer.
In mehr als 40 Jahren sind gigantische Berge aufgetürmt worden, die 
abzutragen selbst unter besten Bedingungen mindestens ebenso lange 
dauert. Schon die Zeitspanne von einem Jahrzehnt ist politisch kaum 
zu fassen. Dabei ist höchste Vorsicht angesagt. Im Gegensatz zum 
Privatschuldner bleibt dem Staat auch eine ziemlich perfide 
Möglichkeit, sich von der größten Last zu befreien. Er müsste die 
Inflation nur ordentlich galoppieren lassen.
Auch deshalb muss jetzt um ein Konzept gerungen werden, das den 
Schuldenabbau parteiübergreifend zum verbindlichen Ziel setzt. Gern 
dürfen sich im kommenden Wahlkampf auch Union und SPD um den besseren
Weg dorthin streiten.
 Schließlich muss ein so simples Prinzip gefunden werden, dass unsere
Berliner Interpretations-Akrobaten keine Chance haben, aus der selbst
auferlegten Verpflichtung wieder zu entwischen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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