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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Strompreisen/Energie

    Bielefeld (ots) - Haben Eon und RWE bei den Strompreisen nun gemauschelt oder nicht? Sprach das Bundeskartellamt anfangs noch von »Hinweisen«, so ist mittlerweile von »Belegen« die Rede. Einen juristisch hieb- und stichfesten Beweis allerdings sind die Wettbewerbshüter bislang schuldig geblieben. Aber brauchen wir den wirklich noch? Dass die vier Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall den deutschen Markt fest im Griff haben, zeigen nicht nur die unablässig sprudelnden Milliardengewinne der Konzerne, sondern auch die immer höheren Rechnungen, die uns Verbrauchern präsentiert werden. Der EU-Kommission ist die Konzentration von Kraftwerken, Leitungsnetzen und Marktmacht seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge, sie fordert deshalb eine Zerschlagung der Konzerne. Noch aber bremst die Bundesregierung solche Pläne. Doch der wachsende Druck zeigt Wirkung: Als erster der vier Stromkonzerne hat RWE einen »Energiepakt« zwischen Politik, Industrie und Verbrauchern angeboten. Diesem Angebot aber müssen Taten folgen. Am besten durch Preissenkungen - spürbar und rasch. Sonst schlägt der Blitz aus Brüssel doch noch ein.

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