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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Balda

Bielefeld (ots)

Es war einmal ein deutsches Wirtschaftsmärchen.
Ein Unternehmer in der damals noch vom Konkurs der Weserhütte 
gebeutelten Stadt Bad Oeynhausen hatte zum richtigen Zeitpunkt eine 
gute Idee. Die neuen Handys, die damals in den Straßen auftauchten, 
würden den Alltag revolutionieren. Bald werde man keinen Schritt mehr
tun, ohne ihn vorher über Mobilfunk anzukündigen. Also begann er 
seine Erfahrung aus dem Kunststoffbereich zu nutzen und eine blühende
Produktion von Handygehäusen aufzubauen.
Das Märchen bekam den Titel Balda - nach einer früheren Kameramarke. 
Die Produktion der unter dem Namen verkauften Fotoapparate war in der
Zwischenzeit nach Fernost verlagert worden - genau wie jetzt die 
Produktion der Handygehäuse.
Damit ist das Märchen schon zu Ende, jedenfalls für die Arbeitnehmer.
Die Aktionäre können weiter hoffen -  wie schon so lange. Von der 
Belegschaft in Bad Oeynhausen aber wird nur einer kleiner Rest unter 
der Balda-Fahne bleiben. Denn warum sollte nicht auch die 
Medizintechnik nach Fernost abwandern?
 Gut, der Vorstand bestreitet es. Der gleiche Vorstand hat allerdings
erst vor vier Wochen auch die baldige Aufspaltung des Konzerns 
abgelehnt.

Pressekontakt:

Rückfragen bitte an:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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