Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Deutsche Welthungerhilfe evakuiert Personal aus Afghanistan

Bonn (ots) Die Deutsche Welthungerhilfe evakuiert zur Zeit die letzten drei ihrer sieben deutschen Mitarbeiter aus Afghanistan, weil ein weiterer Aufenthalt in dem Land nicht verantwortbar ist. Der Leiter des Büros der Organisation in Mazar-i-Sharif fliegt heute mit einer Maschine des Internationalen Roten Kreuzes nach Pakistan; zwei Mitarbeiter aus Kabul sind mit dem Auto auf dem Weg ins pakistanische Peshawar. Die Evakuierung erfolgt in enger Abstimmung mit den Krisenstäben von Auswärtigem Amt und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das Büro der Organisation in Duschanbe/Tadschikistan hilft anderen im Norden Afghanistans tätigen Hilfsorganisationen, die sich in Tadschikistan in Sicherheit bringen wollen. Afghanistan leidet gegenwärtig unter den Folgen einer seit drei Jahren andauernden Dürre. Zwei bis drei Millionen Menschen, rund 30 - 40% der Bevölkerung im Norden und Nordwesten des Landes haben bereits ihre Dörfer verlassen. In dieser Region sind alle Brunnen versiegt, die Reserven in den unterirdischen Zisternen aufgebraucht, und es steht kein Oberflächenwasser mehr aus Seen oder Flüssen zur Verfügung. Die Deutsche Welthungerhilfe unterstützt in Afghanistan fünf Projekte, vor allem im Bereich der Nahrungsmittelhilfe und beim Bau von Brunnen und Bewässerungssystemen. Achtung: Morgen vormittag wird der Leiter unseres Büros in Kabul in unserer Bonner Geschäftsstelle sein. Bei Interesse vermitteln wir gerne ein Gespräch mit ihm. Schirmherr: Bundespräsident Johannes Rau ots Originaltext: DEUTSCHE WELTHUNGERHILFE Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Herausgeber: Deutsche Welthungerhilfe - Adenauerallee 134 - 53113 Bonn Telefon: (02 28) 22 88-0 - Mobilfunk: (0 172) 25 25 962 - Telefax: (02 28) 22 88-188 Ansprechpartner: Ulrich Post, Simone Pott, Dr. Iris Schöninger (Durchwahl 22 88-117/132) e-mail: presse@welthungerhilfe.de / Internet: www.welthungerhilfe.de Original-Content von: Deutsche Welthungerhilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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