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BDI zur Entwicklung in der Industrieforschung: - Wirtschaft will FuE-Investitionen auf hohem Niveau halten - 2007 fünf Prozent mehr Forschungsausgaben - Über sechs Prozent Steigerung 2008 möglich

    Berlin (ots) - "Die deutsche Wirtschaft wird auch in der Krise alles tun, um ihre FuE-Investitionen auf hohem Niveau zu halten und wenn möglich zu steigern. Denn damit wird über die Kraft im nächsten Aufschwung entschieden." So kommentierte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf die am Montag vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vorgelegten Zahlen zur Entwicklung der Industrieforschung in Deutschland. Damit ist die Wirtschaft auf dem Weg zum Drei-Prozent-Ziel von Barcelona einen guten Schritt vorangekommen.

    Die FuE-Gesamtaufwendungen des Wirtschaftssektors wuchsen im Jahr 2007 um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaft hat damit im Jahr 2007 1,77 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung investiert. Die Plandaten für das Jahr 2008 sehen vorbehaltlich der aktuellen Unsicherheiten aufgrund der Finanzkrise nochmals eine Steigerung um 6,2 Prozent vor.

    "Die Politik sollte gerade jetzt die antizyklischen Anstrengungen der Unternehmen durch eine steuerliche Forschungsförderung stützen", sagte Schnappauf. So könne es auch dem Staat noch gelingen, seinen Beitrag zum Erreichen des Drei-Prozent-Zieles zu leisten, sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Der BIP-Anteil der FuE-Ausgaben von Bund und Ländern beträgt seit 2005 unverändert 0,77 Prozent.

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