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BGA: Hängepartie um BREXIT geht in die nächste Runde - Außen-handel bleibt insgesamt auf Wachstumspfad

Berlin (ots) - "Die Hoffnung der britischen Regierung auf ein eindeutiges Mandat für die BREXIT-Verhandlungen wurde nicht erfüllt. Theresa May konnte keine Stärkung ihrer Position in Europa erreichen, das Gegenteil ist der Fall. Die Regierung wird für die nächsten Wochen und Monate gelähmt sein. Wie es mit den unmittelbar bevorstehenden Austrittsverhandlungen Großbritanniens aus der EU nun weitergeht, steht damit auch ein Jahr nach dem Brexit-Referendum in den Sternen." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung im deutschen Außenhandel und den Ergebnissen der Wahl in Großbritannien. Das Statistische Bundesamt hat heute die Außenhandelszahlen für April 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 101,0 Milliarden Euro exportiert, ein Minus von 2,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 83,0 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch um 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,1 Milliarden Euro ab. "Großbritannien war im vergangenen Jahr der drittgrößte Absatzmarkt für deutsche Produkte. Daher wirkt sich die anhaltende Verunsicherung auch direkt auf den deutschen Außenhandel aus. So sind die Exporte in das Vereinigte Königreich im ersten Quartal um 2,6 Prozent zurückgegangen, obwohl die Gesamtexporte im ersten Quartal um 8,5 Prozent gestiegen waren. Die heute veröffentlichten Aprilzahlen weisen nun wieder auf allen Ebenen Rückgänge bei unseren Exporten aus. Die Rückgänge bei den Exporten in die EU-Länder beziffern sich dabei lediglich auf 2,5 Prozent, während die Exporte in die Drittländer um 6,3 Prozent zurückgegangen waren. Die großen Schwankungen im Außenhandel setzten sich damit auf einem insgesamt erfreulichen Wachstumspfad fort mit einer direkt positiven Auswirkung auf die deutschen Importe", so Börner abschließend. 28, Berlin, 9. Juni 2017

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