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BGA: Masterplan Güterverkehr führt zu weiterer Kostenexplosion auf der Straße

    Berlin (ots) - "Der Masterplan Güterverkehr und Logistik zielt im Wesentlichen auf eine Verteuerung von Verkehren ab. Die gesamte Wirtschaft ist in Zeiten explodierender Kraftstoffpreise so mit zusätzlichen erheblichen Mehrkosten konfrontiert. Vor allem der Verkehrsträger Straße, der den Löwenanteil der Transportleistung zu tragen hat, wird einseitig und noch stärker als bislang verteuert. Einen erschüttenden Beweis liefert die bevorstehende exorbitante Erhöhung der Lkw-Maut zum 1. Januar 2009. Zugleich werden durch Vermeidungs- und völlig unrealistische Verlagerungsstrategien logistische Abläufe deutlich erschwert." Dies erklärte BGA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Handke im Vorfeld der Verabschiedung des Masterplans durch das Bundeskabinett.

    "Insbesondere die einseitige Anlastung externer Kosten führt zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen. Es ist volkswirtschaftlicher Unfug, die Schiene durch die Benachteiligung anderer Verkehrsträger fördern zu wollen und dabei gleichzeitig Kosten, Preise und die Qualität der Logistik- und Verkehrsleistung des gesamten Standortes Deutschland zu verschlechtern. Das kann nicht Ziel eines Masterplans sein", konstatiert der BGA-Hauptgeschäftsführer.

    "Absolut unverständlich ist zudem das Ansinnen des Ministers, künftige Einnahmen aus der Lkw-Maut zur Finanzierung des Masterplans und damit zur Subventionierung vor allem der Schiene heranzuziehen. Hiergegen erhebt der BGA Protest. Die vom Hauptverkehrsträger Straße - man muss mittlerweile sagen - erpressten Einnahmen sind der Straße und auch nur dieser direkt und ohne Umwege zur Verfügung zu stellen", fordert Handke.

    "Der von Bundesverkehrsminister Tiefensee als Meilenstein präsentierte Masterplan Güterverkehr und Logistik ist in Endkonsequenz weder dazu geeignet, ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, noch optimale Transportlösungen für den Logistikstandort Deutschland zu ermöglichen. Der Masterplan ist und bleibt im Kern eine Initiative gegen den Hauptverkehrsträger Straße", so der BGA-Hauptgeschäftsführer abschließend.

    34, Berlin, 15. Juli 2008

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