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Landgericht Verden widerspricht Edathy

Hamburg (ots) - Die Pressesprecherin des Landgerichts Verden, Katharina Krützfeldt, hat der Aussage von Sebastian Edathy widersprochen, es gebe das Angebot des Richters, das Verfahren gegen Edathy gegen Zahlung einer Geldauflage einzustellen. Es sei vielmehr Edathy selbst gewesen, der über seine Verteidigung die Einstellung des Verfahrens nach §153 a angeregt habe. Dies sei bereits im Vorfeld der Anklageerhebung geschehen und nach Eröffnung des Hauptverfahrens noch einmal schriftlich hinterlegt worden.

Das Landgericht habe diesen Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft Hannover mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Erst wenn die Staatsanwaltschaft ihre Stellungnahme abgegeben habe, werde das Gericht über eine mögliche Einstellung befinden. Angaben Edathys zur Höhe einer möglichen Geldzahlung wollte die Sprecherin des Landgerichts nicht kommentieren.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wollte sich auf Nachfrage zu einer möglichen Einstellung des Verfahrens gegen Edathy nicht äußern. Auch die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Celle hat sich zu dem Sachverhalt bislang nicht geäußert.

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