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Misshandlungsskandal: Integrationsbeauftragte Özoguz überrascht vom Einsatz Krimineller als Personal in Flüchtlingsheimen

Hamburg (ots) - Nach den Misshandlungen von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), schnelles Handeln gefordert. Dem Radiosender NDR 2 sagte sie: "Ich hoffe, dass jetzt in allen Bundesländern überprüft wird, welche Firmen beauftragt wurden, wer dafür zuständig ist und wen sie jeweils eingestellt haben."

Dies sei eine große Aufgabe. Kaum jemand habe sich auf die schnell steigenden Flüchtlingszahlen vorbereitet. "Dass der Bund den Ländern helfen muss, ist schon klar. Hier geht es darum, dass wir den Subunternehmer vom Subunternehmer haben und da teilweise den Überblick verlieren. Das andere ist: Wir brauchen mehr Flächen, wir müssen mehr bauen, wir müssen im Baurecht flexibler werden". Özoguz weiter: "Dass Kriminelle als Personal für Flüchtlinge eingesetzt werden, hätte ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht überlegen können."

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