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Erklärung der Familie Quandt: Reaktionen aus dem NDR und der ARD

    Hamburg (ots) - "Mehr kann ein solcher Film nicht bewirken." Mit diesen Worten reagierte Thomas Schreiber vom NDR auf eine am Freitag (5. Oktober) veröffentlichte Erklärung der Familie Quandt. Schreiber ist beim NDR Programmbereichsleiter Fiktion und Unterhaltung; er ist Redakteur der Dokumentation "Das Schweigen der Quandts", den Das Erste am Sonntag (30. September) kurzfristig ins Programm genommen hatte. Auch ARD-Chefredakteur Thomas Baumann zeigte sich von der Erklärung der Familie Quandt beeindruckt: "Mich freut, dass der Film des NDR, der von herausragender Qualität war, einen so wichtigen Anstoß gegeben hat."

    Mitglieder der Familie Quandt hatten am Freitag angekündigt, sie wollten ein Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der eigenen Geschichte ins Leben rufen. Die Vorwürfe, die in der NDR Dokumentation erhoben wurden, hätten die Familie "bewegt", heißt es in der Mitteilung der Familienmitglieder Susanne Klatten, Gabriele Quandt-Langenscheidt, Sven Quandt und Stefan Quandt.

    Der 60-minütige Film "Das Schweigen der Quandts" schildert die bislang unerzählte Geschichte einer der reichsten und mächtigsten deutschen Industriellendynastien in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Autoren Eric Friedler und Barbara Siebert hatten fünf Jahre lang recherchiert, um die Verstrickungen von Günther Quandt und seiner Familie im Dritten Reich nachzuweisen. Die Dokumentation erreichte am Sonntag 1,29 Millionen Zuschauer. Dies entspricht einem Marktanteil von 13,5 Prozent.

    Am Donnerstag, 22. November, wird ab 21.00 Uhr eine 90-minütige Langfassung der Dokumentation im NDR Fernsehen zu sehen sein.

    5. Oktober 2007/MG

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