Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Gemeinsame Pressemitteilung: Verband Kommunaler Unternehmen e.V., Landesgruppe Nord, und der Städteverband Schleswig-Holstein anlässlich der Fachtagung "Kommunale Energie für Schleswig-Holstein"

Rendsburg (ots) - Großes Interesse an kommunalen Energielösungen machte eine gemeinsame Veranstaltung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Landesgruppe Nord, und des Städteverbands Schleswig-Holstein heute in Rendsburg deutlich. Über 200 Repräsentanten aus Städten und Gemeinden, darunter zahlreiche Bürgermeister, Vertreter aus der Kommunalwirtschaft sowie von Verbänden, Firmen und Ministerien diskutierten über die Gründung eigener Stadt- und Gemeindewerke, sinnvolle Energie-Kooperationen sowie neue Handlungsoptionen für die Kommunen durch auslaufende Konzessionsverträge. Zahlreiche praxisnahe Beiträge von Stadtwerke-Chefs und Energie-Experten enthielten übereinstimmend vor allem eine Botschaft: kommunale Lösungen sind wieder "in Mode" und das aus gutem Grund.

Der Vorsitzende der VKU Landesgruppe Nord, Kurt Kuhn, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, brachte es auf den Punkt: "Die Bürger sind spätestens seit der Finanzkrise konzernkritischer geworden und vertrauen zunehmend kleineren, örtlichen Lösungen - auch in Energiefragen. Unsere Stadt- und Gemeindewerke bieten faire Preise, sind vor Ort spürbar präsent und helfen oft auch noch der Stadt- oder Gemeindekasse bei der Finanzierung anderer Aufgaben von Kindergarten bis Schwimmbad."

Jochen von Allwörden, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städteverbandes Schleswig-Holstein erklärt das große Interesse und die Resonanz der Veranstaltung: "Wir erhalten zur Zeit ganz viele Anfragen aus Städten und Gemeinden, die ihr eigenes Stadtwerk gründen wollen oder sich entscheiden müssen, wie es mit der Konzession weitergeht. Da können wir mit dem VKU zusammen viele Fachfragen beantworten und ermutigen klar zur Prüfung kommunaler Lösungen."

Dass der Trend zur Kommunalisierung im Energiesektor keine schleswig-holsteinische Spezialität ist, sondern bundesweit an Fahrt aufnimmt, bestätigt der Hauptgeschäftsführer des VKU, Hans-Joachim Reck: "Unsere Stadtwerke brauchen den Wettbewerb nicht zu scheuen, sondern haben in vieler Hinsicht die Nase vorn. Das Modell "citizen value statt shareholder value" findet bei Entscheidern in Politik und Verwaltung viele Unterstützer und die Stadtwerke-Landkarte wird immer dichter. Unsere Unternehmen sind in den Regionen vor Ort präsent, investieren lokal und sichern oder schaffen Arbeitsplätze. Dies befürworten auch in allen Umfragen die Bürgerinnen und Bürger."

VKU Nord und Städteverband bieten interessierten Kommunen, Verbänden und Unternehmen auch in der Folgezeit Beratung und Vermittlung in kommunalen Energiefragen an und stehen für Auskünfte gern zur Verfügung.

Redaktioneller Hinweis:

Eine gemeinsame Publikation von VKU, Deutschen Städtetag und Deutschen Städte- und Gemeindebund finden Sie unter http://www.vku.de/de/Startseite/Home/Web_Konzessionsvertraege.pdf .

Der VKU ist bundesweit ein Zusammenschluss von rund 1350 kommunalwirtschaftlichen Unternehmen und Betrieben in den Geschäftsfeldern Energie, Wasser, Abwasser und Abfallwirtschaft. Die VKU Landesgruppe Nord hat ihren Sitz in Reinbek und betreut die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 107 Mitgliedern.

Pressekontakt:

Carsten Wagner
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