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Neue Westfälische (Bielefeld): Studie zum Krebsrisiko durch Fleischkonsum Bewusster Leben MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) - Diese Meldung schreckt Verbraucher auf: Der Genuss von verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren kann Krebserkrankungen Vorschub leisten. Dies schreibt immerhin die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie stützt sich dabei auf die Ergebnisse von rund 800 Studien, die es zu diesem Thema bereits gibt. Und genau hier liegt der berühmte Hase im Pfeffer, wenn das Bild an dieser Stelle gestattet ist. Der WHO-Bericht liefert keine völlig neuen Erkenntnisse, sondern ist gewissermaßen eine Zusammenschau und Verdichtung dessen, was bereits erforscht ist. Deshalb auch ordnen die WHO-Experten das individuelle Risiko, an Krebs zu erkranken, als statistisch gering ein. Aber dass ein Zusammenhang zwischen dem Risiko einer Erkrankung und der Menge des genossenen Fleisches gesehen werden muss, ist nicht gänzlich neu. Deshalb auch raten Ernährungsexperten seit Jahren zu einer möglichst ausgewogenen Art der Nahrungsaufnahme. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährung. Dazu zählen reichlich Getreideprodukte wie auch rund 30 Gramm Ballaststoffe am Tag, dazu Obst und Gemüse - sowie Fleisch und Wurstwaren in Maßen. Auch mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag sollten hinzukommen. Diese Empfehlung wird durch die aktuelle WHO-Studie nicht in Frage gestellt. Das Papier der Krebsforscher sollte vielmehr Anlass sein, das Leben noch bewusster anzugehen und diese Ratschläge möglichst zu beherzigen. Denn immerhin hat sich die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland seit Jahren kontinuierlich verlängert. Dies liegt, neben der besseren medizinischen Versorgung, auch an der guten Ernährung.

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