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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar NATO hilft Afghanen bei der Offensive Gescheiterte Mission Dirk-Ulrich Brüggemann

Bielefeld (ots) - Die Bundeswehr-Mission im afghanischen Kundus ist letztendlich gescheitert. Nach dem Abzug des letzten deutschen Soldaten haben zwei Jahre später die Taliban die Provinzhauptstadt überrannt und nun auch den Flughafen besetzt. Zwischen 2004 und 2013 haben 25 in Kundus stationierte Bundeswehrsoldaten ihr Leben verloren. Doch wofür sind die Soldaten gestorben? Die ehemaligen Machthaber, die 2001 gestürzt worden waren, sind zurück. Sie kontrollieren jetzt die nordafghanische Provinz. Etwa 250 Millionen Euro hat die Bundeswehr in die Infrastruktur des Feldlagers Kundus investiert. 2013 übergab der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière das Lager an seinen afghanischen Amtskollegen. Und jetzt eroberten die Aufständischen die strategisch wichtige Militärbasis. Die afghanischen Soldaten ließen Waffen und Munition zurück, um ihr nacktes Leben zu retten. Erfolge sehen anders aus.

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