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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose Sozialer Zusammenhalt FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF

Bielefeld (ots) - In Berlin ist zur Sprache gekommen, was sich NRW bereits vor Jahren ins Aufgabenheft geschrieben hat: das Feld staatlich bezuschusster Beschäftigung auszuweiten. Im rot-grünen Koalitionsvertrag hatten sich beide Parteien 2012 in Düsseldorf auf ein "Konzept eines Sozialen Arbeitsmarktes" verständigt - mit dem Versprechen, es auf Bundesebene voranzutreiben. Der Schulterschluss von Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider mit dem Chef des Paritätischen, Ulrich Schneider, ist also nur konsequent. Der Zeitpunkt ist dabei nicht zufällig gewählt. Inmitten der Hilfsaktionen für Flüchtlinge erklärt NRW im Sinne des sozialen Zusammenhalts: Wir sind für alle Menschen in dieser Gesellschaft da. Wie sonst lässt sich die Kritik an den Aussage von Bundesfinanzminister Schäuble erklären, sämtliche staatlichen Ausgabenwünsche hätten sich der Versorgung von Flüchtlingen unterzuordnen? Was die Idee von Ministerpräsidentin Kraft angeht, Langzeitarbeitslose für die Betreuung von Flüchtlingen einzusetzen, ist Gelassenheit ratsam. Kleidekammern und Essensausgaben sind längst klassische Einsatzfelder öffentlich geförderter Jobs.

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