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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kampf dem Einwegkaffeebecher Zurück in die Thermoskanne Anna Steinmeier

Bielefeld (ots) - Man muss sich nur morgens an einen Bahnhof begeben, um die Umweltverschmutzer zu beobachten: "Young Professionals" rennen mit ihren Erwachsenenschnabeltassen voller Kaffee herum. Coffee to go heißt das, was uns Coffee-Häuser, Bäckereien und Kioske lauwarm oder knallheiß in Einwegbechern servieren. Angenehm sind diese für die Trinker, da sie die Becher nach dem Konsum nicht mehr mit sich herumschleppen müssen. Unangenehm für alle anderen, da spätestens um zehn sämtliche Mülleimer überquellen. Die Universität Bielefeld hat sich dieses Problems angenommen und bietet Kaffee nur noch in Tassen an, die in der Uni zurückgegeben oder für den nächsten Kaffee genutzt werden können. Eine schöne Idee, doch für den allgemeinen Coffee-to-go-Nutzer nicht umsetzbar. Viele, vor allem junge Leute, sind ständig "on the go" - unterwegs. Sollte man also nur noch Mehrwegbecher erlauben, müsste gewährleistet sein, dass sowohl ein amerikanischer Coffeeshop als auch der kleine Kiosk nebenan bereit sind, Kaffee in die gute alte Thermoskanne zu füllen. Dagegen hätten dann auch die Coffee-to-go-Konsumenten bestimmt nichts. Die wollen einfach nur ihren Kaffee.

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