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Neue Westfälische (Bielefeld): Ostwestfalen-Lippe verliert Einwohner Komplexe Welt MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) - Die Zahl der Einwohner von Ostwestfalen-Lippe wird langfristig abnehmen. Diese Erkenntnis der neuen statistischen Berechnungen ist nicht neu. Insofern besteht kein Grund zur Panik. Denn mit ihren aktuellen Analysen sagen die Statistiker jetzt voraus, dass dieser Prozess sich verlangsamen und insgesamt milder ausfallen wird als vor Jahren angenommen. Doch Vorsicht ist weiter geboten. Denn das Zahlenwerk macht auch deutlich: Die Welt ist komplexer geworden. So stellen wir fest, dass die Bevölkerungsprognose für den Regierungsbezirk Detmold sehr unterschiedlich ausfällt. Werden den Oberzentren Bielefeld und Paderborn sowie dem Kreis Gütersloh Zuwächse vorhergesagt, so müssen die anderen Kreise Rückgänge verkraften. Es wird viel Innovationskraft nötig sein, um strukturelle Unterschiede aufzufangen. Insofern ist es richtig, Bestrebungen wie die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene weiter voranzutreiben. Doch die Statistik hat noch einen anderen markanten Punkt: Wenn das für NRW insgesamt bis 2025 vorhergesagte Bevölkerungswachstum nicht zuletzt auf Menschen zurückgeführt wird, die in unser Bundesland einwandern, erfordert dies große Anstrengungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts. Zum Wettbewerb der Regionen tritt immer mehr der Wettbewerb der Menschen hinzu. Die Welt in OWL wird dadurch nicht einfacher. matthias.bungeroth@ ihr-kommentar.de Titelseite

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