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Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Schulsozialarbeit droht personeller Kahlschlag Teilhabe darf kein Zufall sein MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) - Jeder hat das Recht auf das gleiche Ziel, so lautet ein zentrales Prinzip des Inklusionsgedankens. Ein Satz, den auch die Schulsozialarbeit als Triebfeder hat. Mit großem Erfolg: Wissenschaftliche Untersuchungen wie Ende 2013 durch die Universität Wuppertal bescheinigen den dort tätigen Sozialarbeitern, dass ihre Angebote von den Schülern stark frequentiert und sehr geschätzt werden und soziale Unterschiede ausgleichen können. Und die Politik? Sie hat nichts anderes zu tun, als in zahlreichen Lippenbekenntnissen die Arbeit dieser Fachleute ebenfalls zu loben - und die Kommunen bei der Finanzierung dieser Angebote im Stich zu lassen. Damit muss Schluss sein. Teilhabe an allen Bildungs- und Freizeitangeboten mit dem Ziel möglichst großer Entwicklungschancen junger Menschen, egal aus welchem sozialen Hintergrund sie kommen, darf kein Zufall sein. Bund und Länder müssen sich in dieser Frage zusammenraufen. Im Interesse der nachwachsenden Generation und der Zukunft des gesellschaftlichen Friedens. Darüber hinaus wandern anderenfalls mit großem Aufwand qualifizierte Fachkräfte in andere Bereiche der Sozialarbeit ab. Wenn dort noch Geld vorhanden ist.

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