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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Keine gegenseitige Schuldzuweisung Stadt und Bürger in der Pflicht Niclas Junker

Bielefeld (ots) - Es ist eine Zwickmühle, in der sich der Bürger, der Opfer von Überschwemmungen ist, befindet. Soll er die Kommune an den Pranger stellen? Natürlich. Eine Stadt muss doch wohl dafür sorgen, Wassermengen bei starkem Regen vernünftig abzuleiten. Ob über die Kanalisation oder Notwasserwege - egal. Hauptsache, die eigene Garage wird nicht zum Notwasserweg. Aber ist nicht auch jeder für den Schutz seiner Wohnung selbst verantwortlich? Natürlich. Was können die Kommunen dafür, wenn der Bürger trotz Vorschrift kein Rückstauventil installiert? Die Lösung liegt irgendwo in der Mitte. Gesetzliche Vorschriften sind vom Bürger einzuhalten. Außerdem erfordert es keinen besonderen Scharfsinn festzustellen, dass man nicht ganz sicher vor Flutungen ist, wenn der eigene Wohnsitz tiefer als die Straße liegt. Doch auch die Stadt muss handeln. Es kann nicht sein, dass man sich als hilflos gegenüber der Mutter Natur hinstellt und Überschwemmungen geschehen lässt. Noch befindet man sich in der Nachdenkphase. Auf präsentierte Lösungen darf man gespannt sein. Die Starkregenampel löst schließlich nicht alle Probleme.

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