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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Ministeriumssprecherin moderiert im WDR Krasser Interessenkonflikt Florian Pfitzner, DÜSSELDORF

Bielefeld (ots) - Inhaltliche Kollisionen mit ihrem Hauptberuf scheint die Pressesprecherin im NRW-Arbeits- und Integrationsministerium, Daniela Milutin, nicht zu erkennen. Und auch ihr Chef, Minister Guntram Schneider, ist von den Vorwürfen der Rundfunkräte von CDU und FDP augenscheinlich alles andere als beeindruckt. Dabei liegt Milutins Nebenjob beim WDR vor allem eines zugrunde: ein krasser Interessenkonflikt. In einem Regierungsapparat ist der Job des Pressesprechers nicht unbedingt der sicherste. Daher ist es menschlich verständlich, dass Milutin den Kontakt zu ihrem alten Berufsfeld hält. Angesichts ihres letzten Interviews mit der türkischstämmigen Autorin Hatice Akyün ist ihre Behauptung, es gebe "keine Berührungspunkte mit ihrer Arbeit im Ministerium", allerdings schlichtweg falsch. Und wenn schon: Als Vertreterin der Exekutive dürfte Milutin nicht einmal die Bundesligashow moderieren. Eher noch als die Moderatorin sollte das der WDR wissen.

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