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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kohlekraftwerke und der Klimawandel Abschalten RALF T. MISCHER

Bielefeld (ots)

Einst hat die Kohle eine ganze Region lebendig gemacht: den Kohlenpott. Die Folge waren allerdings oft rußgeschwärzte Häuserfassaden und massenhaftes Auftreten von Lungenkrankheiten. Heute steht außer Frage, dass Kohlekraftwerke alles andere als lebendig machen. Wenngleich die Großkraftwerke in Porta Westfalica und Petershagen sich nicht negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, so sind sie doch eine Bedrohung für das Weltklima. Dabei wäre Deutschland gar nicht mehr auf die wenig effiziente Verstromung von Steinkohle angewiesen, um seinen Energiebedarf zu decken. Richtig ist zwar: Wenn die erneuerbaren Energien im Jahr 2030 wie geplant einen Anteil von 35 Prozent erreichen, muss immer noch ein großer Anteil des Strombedarfs aus anderen Energiequellen erzeugt werden. Das muss aber nicht die Kohle sein, mit der sich auch in modernsten Kraftwerken nur ein Wirkungsgrad um die 40 Prozent erzielen lässt. Die großen Energiekonzerne wollen nicht einsehen, dass Gas-und-Dampf-Kombi-Kraftwerke mit Wirkungsgraden bis zu 60 Prozent effektiver und sauberer sind. Die kleinen Stadtwerke in Bielefeld haben das aber erkannt. 2012 haben sie ein eindeutiges Kommando an ihr Kohlekraftwerk ausgegeben: Abschalten!

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