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Neue Westfälische (Bielefeld): Suche nach Atomendlager startet neu Es geht voran CARSTEN HEIL

Bielefeld (ots)

Endlich. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Eindruck macht, aber endlich geht es voran mit der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll in Deutschland. Natürlich fangen die Beteiligten nach 31 Jahren Suche und Erprobung in Gorleben wieder von vorn an. Aber jetzt könnte der Weg frei sein für eine wissenschaftliche Lösung dafür, wie das Teufelszeug dauerhaft sicher untergebracht werden kann. Beim Zwischenlager Gorleben, das auch als Endlager geprüft wurde, bestand erstens immer der Verdacht, dass es ein politischer Standort war: nämlich in der Nähe zur dünn besiedelten DDR-Grenze, wo niemand so genau hinschaut. Zweitens kamen zuletzt immer mehr Zweifel an der Eignung des Salzstocks im Wendland auf. Es ist also richtig unvoreingenommen neu zu prüfen. Möglich machen das unter anderem Bayern und Baden-Württemberg. Diese Bundesländer sperren sich nicht mehr grundsätzlich gegen eine Suche auf ihrem Territorium. Da ist mit der grün-roten Landesregierung in Stuttgart ein größeres Verantwortungsbewusstsein eingekehrt. Schwierig ist jedoch der Vorschlag des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann, die Sache mit einem Volksentscheid zu lösen. Was will er bei dem Thema denn fragen? Nicht alle Probleme sind so zu lösen, wie die Art eines Bahnhofes. Beim Endlager geht es nicht um eine politische Entscheidung, sondern um eine wissenschaftliche. Nur Experten können den geeigneten Standort festlegen.

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