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Neue Westfälische (Bielefeld): FDP-Expertin Flach gegen sofortiges PID-Verbot

Bielefeld (ots) - Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) prallen die Ansichten von Union und FDP weiter hart aufeinander. Die Union möchte mehrheitlich ein gesetzliches Verbot, die FDP strebt hingegen eine Lockerung des Embryonenschutzes an. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, lehnt in einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen (Bielefeld) ein sofortiges, zeitlich befristetes Verbot der PIDstrikt ab. Das hatte Jens Spahn, Gesundheitsexperte der CDU, als Überbrückungsmaßnahme bis zu einer gesetzlichen Regelung gefordert. "Mit der FDP ist das nicht zu machen", so die Liberale , "Das fiele ja noch hinter das Urteil des Bundesgerichtshofes zurück." Der Bundesgerichtshof in Leipzig hatte kürzlich festgestellt, dass die Methode in Deutschland zugelassen sei, weil sie im Embryonengesetz nicht ausdrücklich verboten worden ist.

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