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Neue Westfälische (Bielefeld): Energiepolitik Abschied von Ideologie CARSTEN HEIL

Bielefeld (ots) - Die Atombranche hat gelernt. Verteufelten deren Vertreter in der Auseinandersetzung um den Atomkonsens im Jahr 2000 noch die Regenerativen Energien nach allen Regeln der Kunst, bieten sie die Kernkraft nun als deren Partnerenergie, ja fast als Geburtshelfer für Strom aus Wind, Sonne und Wasser an. Keine Technologie sei so gut geeignet, wie die der Atommeiler, die Schwankungen der Erneuerbaren auszugleichen. Dieses Umdenken trägt zur Versachlichung bei. Auch wenn der Streit immer noch beinhart ist, schließlich geht es um Milliarden, aber nicht mehr um Ideologie. Wer aufmerksam hinhört und den Energiepolitischen Appell genau liest, den auch Hartmut Ostrowski (Bertelsmann) und Gerhard Weber (Gerry Weber) unterzeichnet haben, wird feststellen, dass die Branche inzwischen bereit ist, sich von der gefährlichen Atomkraft zu verabschieden. Sie investiert ihrerseits in alternative Stromerzeugung und deren Speichermöglichkeiten. Das hätte es ohne den Ausstiegskonsens von 2000 nicht gegeben. Probleme bleiben mit der Atomkraft dennoch genug. Weiterhin weiß niemand, wohin mit dem Müll.

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