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Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefelder Kunsthallen-Direktor geht nach Texas Großes Erbe STEFAN BRAMS

Bielefeld (ots) - Großer Verlust", "nur schwer zu ersetzen", "hinterlässt eine große Lücke", das sind die üblichen Floskeln, die gewählt werden, wenn jemand sich beruflich neu orientiert. In Thomas Kelleins Fall sind diese Worte absolut zutreffend. Der Weggang des Bielefelder Kunsthallen-Direktors ist ein großer Verlust nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Region. Denn Kellein zeichnet aus, dass er in der internationalen Kunstszene sehr gut vernetzt ist, viele große Künstler persönlich kennt und es so geschafft hat, bedeutende Ausstellungen mit viel Beharrlichkeit und Geschick nach Bielefeld zu holen. Das Haus hat in seiner 14-jährigen Tätigkeit deutlich an Profil gewonnen. Dabei hat Kellein in seiner Ausstellungspolitik nicht nur auf gängige Kunst und große Namen gesetzt, sondern das Publikum mit seinen Ausstellungen zur aktuellen Moderne auch immer wieder gefordert. Und noch etwas ist nicht zu unterschätzen: Kellein ist ein hervorragender Kunstvermittler, der für die Kunst begeistern kann. Es dürfte also schwer werden, einen Nachfolger dieses Zuschnitts zu finden - zumal die Ausstattung der Kunsthalle nicht gerade üppig zu nennen ist und weitere Spardebatten ins Haus stehen. Dennoch sollte Bielefeld alles daransetzen, einen Hochkaräter in die Stadt zu holen, denn eine Kunsthalle, die in der ersten Liga spielt, ist ein Gewinn für die Region. Kellein hat es bewiesen.

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