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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Endlager Gorleben Die Achillesferse ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Bielefeld (ots) - Bei der Verlängerung der Laufzeiten für Atommeiler trifft die schwarz-gelbe Regierung auf etliche Probleme. Zum einen zeigt es sich, dass innerhalb von CDU und CSU noch längst nicht klar ist, wie lange die Atomkraftwerke weiter betrieben werden sollen. Darüber tobt ein Streit. Zum anderen schiebt sich nun auch wieder die Atommüll-Endlagerfrage in den Vordergrund. Die Menschen sind für dieses Thema schon wegen den unsäglichen Pannen im Endlager Asse hoch sensibilisiert. Es handelt sich dabei um die Achillesferse der gesamten Atomenergie. Wohin mit dem Müll, der Hunderttausende von Jahren radioaktive Strahlung abgibt? Die einseitige Fokussierung auf Gorleben wirkt reichlich unprofessionell. Hier geht es um eine Entscheidung von solchen Dimensionen, da sollte wenigstens ein weiterer Standort unter die Lupe genommen werden, damit ein Vergleich möglich ist. Nur so könnte man der Politik abnehmen, dass in Gorleben tatsächlich ergebnisoffen erkundet werden soll. Denn zu vieles spricht dafür, dass der Salzstock in Niedersachsen aus politischen Gründen einfach durchgepaukt werden soll. Insgesamt zeigt sich, dass die Menschen und auch die Politik mit der Atomenergie nicht glücklich werden - aus dem einfachen Grunde, weil sie nicht beherrschbar ist. Pressekontakt: Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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