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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Rückrufaktionen von Autoherstellern Fehler bekennen JÜRGEN JUCHTMANN

    Bielefeld (ots) - In den 1960er Jahren explodierten schon bei leichten Auffahrunfällen die Benzintanks einiger bedenkenlos zusammengeschweißter Großserienschachteln in den USA. Die Insassen verbrannten bei lebendigem Leibe. Es dauerte Jahre, bis der Verbraucheranwalt Ralph Nader mehr Sicherheit bei amerikanischen Autoherstellern - übrigens gegen deren erbitterten Widerstand - durchsetzen konnte. So etwas brennt sich in die Autofahrerseele. Das bekommt in den USA jetzt Toyota zu spüren, dessen Probleme mit klemmenden Gaspedalen vergleichsweise gering erscheinen. Immer mehr neue Modelle, immer schnellere Modellwechsel, der stetig zunehmende Konkurrenzdruck in einem von Käuferschwund geprägten Markt führen zu Fehlern in der Ingenieursarbeit, erhöhtem Kostendruck bei Zulieferern und zu Rückrufaktionen, auch bei Premium-Marken. Doch wie wird damit umgegangen? Einige Hersteller vertuschen oder verniedlichen ihre Probleme. Andere reparieren unerkannt bei der nächsten Inspektion, was legitim ist, solange es die Fahrsicherheit nicht gefährdet. Wieder andere gehen in die Offensive, bekennen Fehler und beseitigen sie umgehend. Genau das haben deutsche Autofahrer verdient, denn ihre Markentreue hält oft ein Führerscheinleben lang.

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