Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld) Transfersystem aus dem Gleichgewicht Zu spät NICOLE HILLE-PRIEBE

Bielefeld (ots) - Der demographische Wandel frisst seine Kinder - und immer mehr von denen, die geboren werden, leben von Hartz IV, so wie ihre Mütter. Ihr Dilemma ist symptomatisch für eine verfehlte Arbeitsmarktpolitik, in der alte Denkstrukturen schwerer wiegen als die Ansprüche einer modernen Gesellschaft. Denn während Arbeitgeber die Flexibilisierung der Arbeitswelt und damit zunehmend atypische Arbeitszeiten beschwören, wissen viele Mütter nicht, wie sie das stemmen sollen. Besonders, wenn sie alleine für ihre Kinder sorgen. Ohne ein flächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen, Kindertagesstätten und Betreuung für Kinder unter drei Jahren wird das nichts. Denn den meisten Müttern fällt es schwer genug, die Kinder überhaupt so früh abzugeben, damit sie selbst wieder arbeiten und Geld verdienen können. Dass Probleme bei der Suche nach einem Kita-Platz und Öffnungszeiten aus den 50er Jahren auch 2010 noch Hindernisse auf dem Weg zurück ins Erwerbsleben sind, ist ein Skandal. Der Blick nach Skandinavien zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit man dieses Problem lösen könnte. Aber dafür ist es wahrscheinlich schon zu spät. Pressekontakt: Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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