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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Opposition fordert Wüsts Rücktritt Belastung PETER JANSEN, DÜSSELDORF

    Bielefeld (ots) - CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst ist zu einer Belastung für seine Partei und den anstehenden Landtagswahlkampf geworden. Wüst hat sich als glühender Verfechter von Recht und Ordnung präsentiert, markig hat er auf die strikte Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften gepocht und bei Verstößen für schnelle und strenge Strafen plädiert. Jetzt muss er die Maßstäbe, die er an andere anlegt, auch für sich gelten lassen. Wüst, der vom Landtag und von der CDU als Abgeordneter und Generalsekretär zwei hohe Gehälter erhält, hat zweimal Zuschüsse zu seiner privaten Krankenversicherung bezogen. Dass er das nicht gemerkt haben will, ist kaum zu glauben, schließlich lag schon der Zuschuss des Landtags über der tatsächlich zu zahlenden Prämie. Jetzt wurde Wüst erwischt. Ihm geht es wie der Kassiererin, die zu Unrecht einen Pfandbon von 1,30 Euro einlöste, und der Sachbearbeiterin, die eine Frikadelle vom kalten Buffet aß. Den beiden Frauen wurde von ihren Arbeitgebern fristlos gekündigt, Klagen halfen nicht. Was ist am Fall Wüst anders? Zweierlei Gerechtigkeit darf es in Deutschland nicht geben.

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