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Neue Westfälische: Kommentar zum Thema Hartz IV-Sätze für Kinder

    Bielefeld (ots) - Es ist aberwitzig, den Unterstützungssatz für Kinder von Personen abzuleiten, bei denen weder Ausgaben für Babywindeln, schon gar nicht Anschaffungen wegen wachsender Füße und Arme anfallen. Die Hartz-IV-Sätze müssen sich an den tatsächlichen Kosten für ein Kind orientieren. Gefordert sehen müsste sich zuvorderst die SPD. Die Hartz-Gesetzgebung war es, die viele traditionelle Wähler von der Partei entfremdet hat. Dies zu korrigieren hieße, die Ausgaben von Haushalten mit mittlerem Einkommen für ein Kind für Ernährung, Gesundheit und Bildung zu 100 Prozent in die Hartz IV-Sätze zu übernehmen und die anderen Ausgaben wie etwa für Bekleidung oder Freizeit zu 50 Prozent. Ehe Karlsruhe das macht.

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