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Ostsee-Zeitung: Love Parade/Duisburg/Ermittlungen

Rostock (ots) - Stadt und Sicherheitsbehörden verschanzten sich gestern hinter Mauern aus amtsdeutschen Begriffen. Dabei wurde in Internet-Foren des Ruhrgebiets schon Tage vor der Love Parade deutlich davor gewarnt, dass es Tote geben könnte, wenn sich nichts am Konzept ändere. Es sieht so aus, als hätten die Blogger aus dem Bauch heraus die Lage besser eingeschätzt als die Planer der Love Parade, denen Zahlen zur Verfügung standen. Aber was für welche? Nicht mal im Ansatz gingen sie davon aus, dass bis zu einer Million Menschen kommen könnten. Und das im Ruhrgebiet! 2008 hatten auf der Love Parade in Dortmund 1,6 Millionen Menschen getanzt.

Mit den 19 jungen Menschen in Duisburg ist auch die Love Parade als Symbol prallen Lebens gestorben. Das ist folgerichtig. Aber egal, unter welchem Motto diese Veranstaltungen in Zukunft auch stehen - es wird sie weiterhin geben. Die Frage ist, ob aus der letzten Love Parade in Deutschland die richtigen Lehren gezogen werden. Und wie lange sie halten.

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