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Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Katastrophe in Haiti

Rostock (ots) - Niemand weiß, wie viele Menschen bei diesem Erdbeben gestorben sind, es ist ja noch nicht einmal bekannt, wie viele Menschen in Haiti lebten. Die Straßenverhältnisse spotten jeder Beschreibung. Port-au-Prince, die halb verfallene Hauptstadt mit ihren riesigen Slums, ist ein Tummelplatz für kriminelle Banden. Wie soll man in einer solchen Umgebung Hilfe leisten, in der jetzt auch noch die letzten Überreste von Organisation in Trümmer gefallen sind? Wie soll man die wahrscheinlich Hunderttausenden von Verletzten behandeln, wie soll man den Überlebenden der Katastrophe einen Neustart ermöglichen? Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Eins aber steht fest: Wenn Haiti jemals wieder eine menschenwürdige Heimat für seine Bürger darstellen soll, dann muss die westliche Welt massiv Hilfestellung leisten. Haiti braucht einen Marshallplan, mit dem unter internationaler Aufsicht der Wiederaufbau in Gang gesetzt werden kann. Denn sich selbst überlassen darf man dieses Land nicht. Pressekontakt: Ostsee-Zeitung Jan-Peter Schröder Telefon: +49 (0381) 365-439 jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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