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Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Internet-Mobbing

    Rostock (ots) - Jeder fünfte Jugendliche ist mittlerweile in das so genannte Cyber-Bullying verwickelt, haben Psychologen herausgefunden. Die Wirkung auf die Opfer ist verheerend - auch durch die große Öffentlichkeit, die durch die Verbreitung im Internet erreicht wird. Wer gemobbt wird, zieht sich zurück, manche werden depressiv.

    Zumindest eines lässt das digitale Mobbing aber zu: Es ist in den meisten Fällen nachweisbar. Wenn das Opfer den Mut besitzt, gegen seine Peiniger vorzugehen, können das Internet und das Mobiltelefon vom vermeintlichen Feind zum Freund werden und als unbestechliche Zeugen Beweise liefern. In jedem Fall müssen Opfer schnell und entschlossen handeln - und sich Hilfe holen. Freunde, Eltern, (Vertrauens-)Lehrer, die Polizei - sie einzuweihen, ist keine Schande, sondern der einzig gangbare Weg. Und was die härtesten der Täter angeht: Warum nicht den Strafenkatalog erweitern und sie mit ihren eigenen Mitteln bloßstellen? Wer andere zusammenschlägt und Aufnahmen davon ins weltweite Netz stellt, der sollte selbst mit Namen und Foto an den Internet-Pranger gestellt werden.

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