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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Müllgebühren

    Rostock (ots) - Der Müllmarkt hat sich längst schon zugunsten der Privaten verschoben, was dem Preisgefälle nicht unbedingt anzumerken ist. Stattdessen werden die Berechnungen der Entsorger immer undurchsichtiger, die Gebührenschere klafft weit auseinander. Ob kommunale oder private Abfuhr - für die 14-tägige Leerung einer 80-Liter-Tonne variieren die Jahresgebühren teilweise um Dutzende Euro. Und da gehören kommunale Firmen durchaus zu den teureren Anbietern - trotz Mehrwertsteuer-Befreiung. Kaum vorstellbar, dass sie die Preise weiter anziehen, wenn sie im Wettbewerb bestehen wollen. Die von der Bundesregierung angestrebte steuerliche Gleichbehandlung der Entsorger kann also für den Bürger durchaus günstig sein. Ähnlich wie Gas- und Stromversorger müssten sich dann auch Müllversorger einem fairen Wettbewerb stellen. Am Ende könnten marktgerechte Preise stehen. Vielleicht aber bedeutet die Formulierung im Koalitionsvertrag auch, dass Steuerprivilegien auf private Anbieter übertragen werden sollen. Abwarten.

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