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Ostsee-Zeitung

Ostsee-Zeitung: zu Ackermann

Rostock (ots)

Glückliches Deutschland! Die schwerste
Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit grassiert und reißt 
Milliardenlöcher in die öffentlichen Haushalte. Auf dem Arbeitsmarkt 
sieht es finster aus. Und in Afghanistan riskieren deutsche Soldaten 
ihr Leben für etwas mehr Sicherheit am fernen Hindukusch. Doch nicht 
solche Probleme scheinen dieses Land umzutreiben, sondern ein 
Promi-Dinner im Kanzleramt.Glückliches Deutschland, wenn es keine 
anderen Probleme hat als die Rechnung für ein Abendessen einiger 
Wirtschaftsgrößen um Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Oder es sich
um die Dienstwagennutzung der Gesundheitsministerin oder um bezahlte 
Formulierungshilfen für den Wirtschaftsminister fetzt.
Um nicht falsch verstanden zu werden, all das muss im Einzelfall 
genau untersucht werden. Und wenn Verfehlungen oder auch nur 
Instinktlosigkeiten vorlagen, müssen Konsequenzen gezogen werden. 
Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Auf Spatzen muss man nicht
mit Kanonen schießen. Ein bislang ziemlich inhaltsarmer Wahlkampf 
hangelt sich von einer Nichtigkeit zur anderen.
Der Versuch, der Kanzlerin mittels einer hochgepuschten 
"Ackermann-Affäre" am Zeuge zu flicken, läuft ins Leere.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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