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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG, Rostock, zu Bahn/Preise

    Rostock (ots) - Im Normalfall müssten nach einer solchen Halbjahresbilanz die Sektkorken knallen. Mit Top-Zahlen hat die Deutsche Bahn zügig Fahrt für den im Herbst geplanten Börsengang aufgenommen. Mehr Umsatz, mehr Gewinn und vor allem mehr Kunden - da hat sich einiges prächtig entwickelt. Doch echte Freude über die Rekorde mag nicht aufkommen, schon gar nicht, wenn man sich vor Augen hält, wie Bahnchef Mehdorn die Lasten ver- und umverteilt. Die Kunden sind nur zweiter Gewinner - besser gesagt, Verlierer. Sie müssen zum einen den teuer erkauften Tarifabschluss für die Lokführer schultern, zum anderen werden die hohen Energiepreise unvermittelt an sie durchgereicht. Bleibt zu hoffen, dass die Bahn langfristig denkt und halbwegs moderat an der Preisschraube dreht. Die Börsenglocken sollten sie nicht zu sehr in Versuchung führen - ansonsten könnten schnell die Alarmglocken läuten.

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