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Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Bahngesprächen

    Rostock (ots) - Die Streithähne Mehdorn und Schell gehen der Öffentlichkeit mit jedem Tag stärker auf die Nerven. Für ein schnelles Ende brauchen die beiden alten Männer ein verdammt gutes Drehbuch. Zu sehr haben sich Bahnmanagement und Lokführerfunktionäre in ihren Positionen eingemauert. Zu sehr ist der Konflikt personalisiert. Zudem bringt das aggressive Vorgehen der kleinen Gewerkschaft immer mehr Kollegen auf die Barrikaden. Die Bahn kann kaum noch über ihr Angebot hinausgehen, ohne einen Tarifkampf mit der weitaus größeren Bahn-Gewerkschaft zu riskieren. Auch Transnet-Funktionäre haben ein Gesicht zu verlieren.

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