ASB-Bundesverband

Der ASB startet eine Kampagne zum Freiwilligen Sozialen Jahr / Stärkere finanzielle Förderung der Freiwilligendienste durch Bundesregierung gefordert

    Köln (ots) - "Kurz und gut - das Freiwillige Soziale Jahr", so
lautet das Motto der Kampagne des ASB zum Freiwilligen Sozialen Jahr
(FSJ), die heute beginnt. Mit Plakaten, Anzeigen, Kinodias und im
Internet wird auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, beim ASB
Helferin oder Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr zu werden. Anlass
der Kampagne ist das In-Kraft-Treten des
FSJ-Förderungsänderungsgesetzes, das es ermöglicht, eine größere
Zielgruppe anzusprechen und neue Einsatzbereiche sowie eine
flexiblere Einsatzdauer anzubieten. Begleitend zum Kampagnenstart
führte der ASB eine Fachtagung durch, bei der an die Bundesregierung
die Forderung erhoben wurde, die finanzielle Förderung der
Freiwilligendienste auszuweiten. Mit der Erweitung der
Einsatzmöglichkeiten wird voraussichtlich auch die Zahl der
Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr steigen, doch
schon jetzt deckt die staatliche Förderung nur einen Teil der Kosten
für die pädagogische Begleitung. "Um die Jugendlichen auch weiterhin
gut betreuen und allen Interessenten einen Einsatz im FSJ ermöglichen
zu können, erwarten wir ein klares Signal der Politik, damit die
Förderung der Freiwilligenarbeit kein Lippenbekenntnis bleibt", so
Doris Siebolds, Referentin für Freiwilligenarbeit beim ASB.
    
    Als eine der größten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen bietet
der ASB für Freiwillige im FSJ ein breites Spektrum an
Einsatzmöglichkeiten, angefangen von der Arbeit in verschiedenen
sozialen Einrichtungen bis hin zum seit der Gesetzesänderung erstmals
möglichen Einsatz in der Erste-Hilfe-Ausbildung und im
Rettungsdienst. "Wir möchten mit unserer Kampagne vor allem deutlich
machen, welchen persönlichen Gewinn junge Menschen aus der Teilnahme
an einem FSJ ziehen können", erläutert Doris Siebolds das Ziel der
Kampagne. "Die Freiwilligen machen im FSJ neue Erfahrungen und lernen
ihre eigenen Fähigkeiten kennen. Außerdem können sie ihre
Berufswünsche praktisch erproben und sich über Berufs- und
Ausbildungsmöglichkeiten informieren."
    
    Mit der Änderung des FSJ-Förderungsgesetzes können erstmals
Jugendliche unter 18 Jahren an einem FSJ teilnehmen. Auch anerkannte
Wehrdienstverweigerer haben ab dem 1. August 2002 die Möglichkeit,
statt des Zivildienstes ein zwölfmonatiges FSJ zu absolvieren. Nach
der Gesetzesänderung kann nun auch eine Einsatzdauer zwischen sechs
und 18 Monaten gewählt werden, obwohl in den meisten Einrichtungen
nach wie vor ein zwölfmonatiges FSJ die Regel ist.
    
    Weitere Informationen sowie Plakatmotive und Anzeigen zur Kampagne
finden Sie unter www.freiwillig-aktiv-im-asb.de
    
ots Originaltext: ASB Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
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