ASB-Bundesverband

ASB beschließt umfassende Reform

    Köln (ots) - Eine neue Satzung und neue, für alle ASB-Gliederungen
und Einrichtungen verbindliche Richtlinien sind das Ergebnis der
außerordentlichen Bundeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bundes am
15. Dezember 2001. Vorausgegangen war ein zweijähriger
innerverbandlicher Diskussions- und Entscheidungsfindungsprozess mit
dem Ziel, den ASB im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen zu
reformieren.
    
    Mit großer Mehrheit stimmten die Delegierten aus den
ASB-Landesverbänden den erarbeiteten Vorschlägen zu, die die
Tätigkeit des gesamten Verbandes auf neue Grundlagen stellt. Die
wichtigsten Neuerungen sind:
    
    1. Der ASB hat die Aufgaben von haupt- und ehrenamtlicher Führung
klar definiert und abgegrenzt. Die hauptamtliche Führung erhält die
Kompetenzen für die Durchführung der vielfältigen
ASB-Dienstleistungen. Der ehrenamtliche Vorstand kontrolliert und
beaufsichtigt die Geschäftsführung und bestimmt die Ziele der
ASB-Arbeit. Damit ist gewährleistet, dass der ASB, am Bedarf der
Bürgerinnen und Bürger orientiert, schneller und flexibler
entscheiden und reagieren kann.
    
    2. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Transparenz ist der
zweite wichtige Eckpfeiler der ASB-Reform. Der ASB baut vorhandene
Instrumentarien aus und führt neue ein. Wirtschaftspläne und
testierte Jahresabschlüsse der einzelnen Verbandsgliederungen müssen
rechtzeitig vorgelegt werden. Risikomanagement in Form von
Controlling und interner Revision wird zur Pflicht. So kann - trotz
der Eigenständigkeit der ASB-Gliederungen bei der Aufgabenerfüllung -
Fehlentwicklungen frühzeitig entgegengewirkt werden.
    
    3. In der neuen Satzung und den Richtlinien wird die gleichzeitige
haupt- und ehrenamtliche Tätigkeit prinzipiell ausgeschlossen.
Organmitglieder dürfen bei Interessenkollisionen nicht mit abstimmen
und Geschäftsbeziehungen von Ehren- und Hauptamtlichen mit dem ASB
sind grundsätzlich untersagt. Damit stellt der ASB sicher, dass
Entscheidungen nicht von den Eigeninteressen Einzelner bestimmt
werden.
    
    Bestandteil der Reform ist auch die Einführung eines
Personalentwicklungs- und eines Qualitätsmanagementsystems. Mit dem
Beschluss all dieser Neuerungen präsentiert sich der ASB als moderne
und zukunftsfähige Organisation für soziale Dienstleistungen.
    
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