ASB-Bundesverband

Internationaler Kindersoldaten-Gedenktag am 12. Februar
ASB fördert Wiedereingliederung ehemaliger Kindersoldaten in Uganda

    Köln (ots) - Mit verschiedenen Projekten setzt sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Uganda für die Wiedereingliederung von ehemaligen Kindersoldaten in ihre Heimatgemeinden ein. "Das Leiden der Kinder und Jugendlichen ist noch nicht vorbei, wenn sie in ihre Dörfer zurückgekehrt sind", so Maria Mallender, Projektmitarbeiterin des ASB in Uganda, anlässlich des "Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten" am 12. Februar. "An den psychischen und physischen Wunden tragen sie bis heute. Zudem sind die jungen Menschen bei der Rückkehr in ihre Heimat oft der Stigmatisierung ausgesetzt. Deshalb benötigen sie dringend Hilfe, um wieder Teil der Gemeinschaft zu werden."

    1986 hatten in Uganda die Auseinandersetzungen zwischen der Rebellenarmee Lord´s Resistance Army (LRA) und der Regierung begonnen. Nach Beginn der Friedensverhandlungen 2006 kehrten hunderttausende Menschen wieder in ihre Heimatdörfer zurück. Unter ihnen auch Jungen und Mädchen, die von der LRA aus ihren Familien gerissen und zum Teil zum Einsatz als Kindersoldat gezwungen worden waren. Für ihre erfolgreiche Wiedereingliederung verfolgt der ASB zwei Ansätze: Hilfsangebote wie psychosoziale Betreuung und kreative Workshops richten sich direkt an die Kinder und Jugendlichen. Darüber hinaus werden auch die Dorfgemeinschaften, die lokalen Behörden sowie Eltern und Lehrer mit speziellen Programmen dafür sensibilisiert, die jungen Menschen in die Gemeinschaft aufzunehmen und ihnen Schutz zu geben.

    Mit seinen Projekten unterstützt der ASB neben den ehemaligen Kindersoldaten auch Kinder und Jugendliche, die während des Krieges ihre Eltern verloren haben. Nach der Rückkehr aus den Flüchtlingslagern in ihre Heimatdörfer sind sie oft schutzlos und ganz auf sich allein gestellt.

    Bisher hat der ASB mit seinem Hilfsprogramm mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche erreicht. Unterstützung erhielt er dabei vom Auswärtigen Amt und UNICEF.

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